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Gewohnheiten loslassen: Willst auch Du kein Gewohnheitstier mehr sein?

Gewohnheiten loslassen: „Gewohnheitstier“ war gestern

Egal ob alt oder jung, wir alle kennen es: das Gefühl, eine Gewohnheit verändern zu wollen.

Gewohnheiten stellen für viele von uns etwas Negatives dar, jedoch können bestimmte Routinen in unserem Alltag auch durchaus positiv sein. Hierbei ist es wichtig darauf zu schauen, um welche Gewohnheit es sich handelt.

Beim einen ist es, das Rauchen aufzugeben, oder ungesundes Essen wegzulassen, beim anderen, nicht mehr an den Fingernägeln zu kauen, oder weniger in Social Media Kanälen online zu sein, regelmäßig Sport zu machen, oder sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen.

Es gibt gute sowie schlechte Gewohnheiten.

Vielleicht hast auch Du eine bestimmte Gewohnheit, die Du schon immer ändern wolltest? Möglicherweise bist Du auch bei Deinem ersten Versuch, Deine Gewohnheit loszulassen, gescheitert, wie ich? Gewohnheiten zu ändern ist nicht einfach, dennoch nicht unmöglich. Vielmehr kann es jeder von uns schaffen, Gewohnheiten zu ändern und loszulassen.

 

Gewohnheiten loslassen: Was sind eigentlich Gewohnheiten?

Gewohnheiten sind nicht nur bestimmte, immer wiederkehrende Handlungen, sondern können auch bestimmte Gedanken, oder Gefühle sein.

Eine Gewohnheit erfolgt immer aufgrund eines Auslösers. Auslöser kann ein Ort, eine Zeit, aber auch ein Ereignis, oder ein Gefühl darstellen.

Beispielsweise liest Du im Zug immer ein Buch, oder trinkst Deinen Kaffee, immer genau um sieben Uhr morgens. Bei Deinem Lieblingslied fängst Du an zu tanzen und nach dem Duschen lässt Du Dein Handtuch auf dem Boden liegen. Wenn Du traurig bist, ziehst Du Dich zurück und wenn Du das Gefühl von Stress hast, greifst Du zu Süßigkeiten. Aufgrund des jeweiligen Auslösers haben wir uns bestimmte Handlungen angeeignet, die wir immer dann, wenn der Auslöser eintritt, vornehmen. Schon mal aufgefallen?

Oft steckt hinter jeder Gewohnheit eine Belohnung.

Da wir uns eine Gewohnheit über einen längeren Zeitraum, womöglich über Jahre, angewöhnt haben, ist es nicht möglich, diese einfach zu verabschieden und aus unserem Alltag zu löschen.

Auch wenn uns das vielleicht nicht direkt bewusst ist, haben wir durch eine Routine eine bestimmte Fähigkeit erlernt und diese werden wir auch nicht so schnell wieder vergessen. Es ist wie beim dem Fahrrad fahren, dem Zähne putzen, oder dem Schwimmen!

Was man kann, verlernt man nicht!

gewohnheiten loslassen - lorenzo mit rock on

Was man kann, verlernt man nicht!

 

Gewohnheiten loslassen: Auslöser erkennen

Jedoch können wir versuchen negative Gewohnheiten durch andere, bessere Routinen zu ersetzen und so alte Routinen loslassen.

Wichtig ist, dass wir uns bewusst machen, was der Auslöser für eine bestimmte Gewohnheit ist und uns dann einen Plan machen, wie wir uns von unserer alten Gewohnheit verabschieden können.

Den eigenen Auslöser zu erkennen, ist die halbe Miete.

Auch musst Du Deinen Auslöser wahrnehmen können.

 

Gewohnheiten loslassen: Wiederholung macht den Meister, stimmt’s?

Um neue Gewohnheiten zu schaffen und in unseren Alltag zu integrieren ist es wichtig, dass wir genauso handeln, wie wir gehandelt haben, als wir unsere schlechten Gewohnheiten ins Leben gerufen haben.

So wie wir uns bestimmte Gewohnheiten unbewusst angeeignet haben, können wir uns auch neue Routinen erarbeiten. Wir müssen die neuen Dinge täglich wiederholen.

Du möchtest mehr Sport machen, dann gehe zunächst nur eine halbe Stunde am Tag Laufen! Aber jeden Tag!
Du möchtest mehr trinken, dann trinke jeden Morgen um dieselbe Uhrzeit ein Glas Wasser!

Wichtig ist, dass Du Dir jeden Morgen einen Reminder setzt.

Vielleicht gehst Du bevor Du ins Bad gehst direkt in die Küche? Oder Du stellst Dir das Glas schon abends neben Dein Bett?
Du möchtest gesünder essen, dann verzichte zunächst in der Woche auf Süßigkeiten!

Sei konsequent, nur so ist es möglich!

Soll ich Dir was sagen? Neues zu etablieren ist einfacher, als Altes abzulegen.

 

Gewohnheiten loslassen: Feier Dich für Deine Erfolge

Mache Dir vor allem aber bewusst, dass Du nicht alles auf einmal verändern kannst! Setze Dir daher nicht zu viele Ziele gleichzeitig!

Andernfalls könnte dies dazu führen, dass Du schnell rückfällig wirst und es nicht kontinuierlich schaffst, Deine neuen Gewohnheiten auszuführen. Möglicherweise wirst Du Dich durch zu viel Neues überfordert und gestresst fühlen, sodass Du nachher aufgibst und den Glaube an Dich verlieren könntest.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass man auch schon die kleinen Veränderungen und Erfolge ausgiebig feiern sollte.

 

Gewohnheiten loslassen: Vergiss die Anderen

Vor einigen Monaten habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass ich meine Erfolgsmomente zu wenig gewürdigt habe.

Nach einem erreichten Ziel hatte ich mir bereits das nächste Ziel gesetzt. Ganz nach dem Motto „Größer, schneller, besser!“. Daneben habe ich mich mit anderen Speakern verglichen anstatt zu sehen, was ich bereits alles erreicht hatte.

Vermutlich haben andere Menschen es bereits geschafft, die Gewohnheiten, die Du ablegen willst, aus Ihrem Leben freizugeben und nicht mehr als „Gewohnheitstier“ abgestempelt zu werden. Womöglich kann es sein, dass sie es auch in relativ kurzer Zeit und auf eine durchaus bequeme Art geschafft haben.

Jedoch ist jeder Mensch anders und das solltest Du nie vergessen!

Deswegen rate ich Dir: Feier Dich für Das, was Du bereits erreicht hast und richte den vollen Fokus auf Dich!

gewohnheiten loslassen - lorenzo portrait mit zeigefinger

Richte den vollen Fokus auf dich!

 

Gewohnheiten loslassen: Lorenzo’s Tipps & Tricks

Wenn Du mehr Sport machen möchtest, dann erstelle Dir doch eine Liste und mache jeden Tag einen Haken an dem Du Sport gemacht hast und bei zehn Haken gibt’s eine Belohnung.

Auch hier wird im Prinzip nur das angewendet, was wir unterbewusst auch bei unseren alten Gewohnheiten angewendet haben.

Wenn man erstmal seinen eigenen Schweinehund überwunden hat, dann läuft es wie am Schnürchen.

Wer kennts nicht? Die erste Hürde ist bekanntlich die Schwerste. Doch wenn man diese überwunden hat, dann wird es leichter. Daher gebe ich Dir den Tipp: Wage den ersten Schritt!

Wichtig ist, dass Du den alten Auslöser Deiner Gewohnheit, die Du loswerden willst, mit einem anderen Verhalten, welches Dir dasselbe Bedürfnis gibt, verbindest. Greife beispielsweise anstatt zur Chipstüte, zu Obst oder Gemüse!

Alte Gewohnheiten in die Freiheit zu entlassen erfordert Achtsamkeit im Bezug auf das eigene Ich und die eigenen persönlichen Werte. Das „Gewohnheitstier“ zu verabschieden ist eine Reise zu sich. So viel steht fest.

 

Wenn Du weitere Tipps hast, wie man den alten Gewohnheiten auf Wiedersehen sagen kann, oder neue Gewohnheiten in das eigene Leben integrieren kann, dann schreibe gerne in die Kommentare.

Du möchtest noch mehr über das Thema „Persönliche Weiterentwicklung“ lesen? Dann schaue Dir meine Blogbeiträge zu den Themen „Kopf frei bekommen“ und „Zeit für Dich“ an.

 

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Zeit für Dich - Bild von Lorenzo beim Gitarre spielender existenzangst auf der spur - lorenzo mit gitarre von hinten