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Gedankenkarussell loswerden: Die drei besten Tipps für einen klaren Kopf

Wie Du den Kopf frei bekommst & Was wirklich hilft

Kennst auch Du das Gefühl, dass sich Dein Kopf irgendwie voll anfühlt, Du nicht zur Ruhe kommst und sich Deine Gedanken ständig im Kreis drehen? Von To-Do-Listen über Ideen, Sorgen und Pläne sowie Träume und Ziele, wütet in Deinem Kopf ein einziges Chaos von Gedanken. Es fühlt sich so an, als könnte dein Kopf jeden Moment platzen und wenn Du abends im Bett liegst, kreisen Deine Gedanken um einen Dschungel voller Probleme. Eigentlich möchtest Du einfach nur schlafen und bist erschöpft, aber Du schaffst es einfach nicht aufzuhören nachzudenken und den Alltag loszulassen. Dies führt vielleicht sogar manchmal dazu, dass Du nachts nicht mehr schlafen kannst und Du morgens nicht aus dem Bett kommst, auf der Arbeit trinkst Du einen Kaffee nach dem Anderen und versucht verzweifelt Energie zu gewinnen.

Durch Deine innere Unruhe schaffst Du es letztlich nicht mehr Deiner Tätigkeiten im Berufs- sowie Privatleben nachzukommen. Alltägliche Dinge, wie ein Treffen mit einer Freundin nach der Arbeit oder das Einräumen der Spülmaschine scheinen plötzlich anstrengend. Ein voller Kopf führt zu negativen Gefühlen, stört unseren inneren Frieden, sorgt für Energieverlust und lässt uns nicht vollkommen in unserer Kraft aufgehen. Wir fühlen uns mehr als ausgelaugt.

Auch in meinem Leben gab es bereits Momente, in denen ich das Gefühl hatte meinen Kopf nicht frei bekommen zu können. Ich glaube, dass es nicht nur dir und mir so geht, sondern zahlreiche Menschen in unserer Bevölkerung an einer innerer Unruhe leiden. Im Zeitalter unserer Gesellschaft wird immer mehr verlangt, Pausen nicht eingehalten und Achtsamkeit klein geschrieben.

Gedankenkarussell loswerden – Sortieren, Ausmisten, Platz schaffen

Erst letztens hat mir ein Freund davon erzählt, dass er es einfach nicht schafft seinen Kopf frei zu bekommen. Ich habe ihn daraufhin gebeten, sich einen vollen Rucksack vorzustellen, in welchen immer weiter alle möglichen Sachen reingestopft werden. Obwohl der Rucksack kaum noch zu schließen geht, wird trotzdem versucht noch eine letzte Sache hineinzustecken und unterzubringen. Ich fragte meinen Freund, was passieren würde, wenn man immer weiter versuchen würde den Rucksack zu füllen. „Irgendwann quillt der Rucksack über oder reißt“, war seine Antwort. „Genau“, sagte ich.

Damit dies nicht passiert, müsste der Inhalt des Rucksacks sortiert werden. Das was dann im Rucksack aufbewahrt werden soll, hätte deutlich mehr Platz und unnötige Dinge könnten so ausgemistet werden.

Irgendwann quillt der Rucksack über oder reißt

Irgendwann quillt der Rucksack über oder reißt

Ein voller Kopf ist, wie ein voller Rucksack.

Um unseren Kopf frei zu bekommen, müssen wir zunächst unsere Gedanken versuchen zu sortieren. Es ist daher wichtig sich erst mal einen Überblick zu verschaffen. Worüber drehen sich Deine Gedanken? Vielleicht ist es Dein Job, der Dich beschäftigt, oder Deine Beziehung, oder ein Konflikt mit Deinen Eltern oder einem Arbeitskollegen?

„Und wie schaffe ich es meine Gedanken zu sortieren“, fragte mich mein Freund. „Um Deine Gedanken zu sortieren, rate ich Dir, Dich hinzusetzen und ein Blatt Papier zu nehmen und all Deine Gedanken zunächst aufzuschreiben. Egal, ob kreuz und quer, oder geordnet in Kategorien. Du solltest dabei ehrlich zu Dir selbst sein und auch wirklich alles aufschreiben. Hier geht es schließlich nur um Dich.“

Mein Freund setzte sich hin, nahm sich einen Stift und schrieb. Nach einer viertel Stunde fragte ich ihn: „Und wie fühlst Du Dich? Fühlst Du Dich unter den Umständen etwas leichter, oder sogar freier? Fühlt sich Dein Kopf noch voll an, oder leerer?“

„Auf jeden Fall besser!“, entgegnete er. „Aber was soll ich jetzt mit all diesen Gedanken angefangen?“, fragte er und starrte auf das Blatt Papier.

„Das war erst der erste Schritt!“, erklärte ich ihm. „Ich habe Dir doch eben von dem vollen Rucksack erzählt. Stell Dir vor wir haben den Rucksack jetzt erst einmal ausgeleert und der gesamte Inhalt des Rucksacks würde nun vor Dir liegen. Was würdest Du dann zunächst tun?“

„Natürlich würde ich mir konkret überlegen, was ich von allen Dingen noch brauche und was ich am wenigstens benötige, wovon ich mich trennen kann, um so viel Platz wie möglich zu erschaffen. Vielleicht würde ich so nach Kategorien sortieren.“ überlegte, mein Freund.

Was ist wirklich wichtig?

„Sehr gut.“ sagte, ich. Wenn ich meinen Kopf nicht frei bekomme, überleg ich mir als erstes, welche Gedanken wichtig sind und welche Aufgaben ich heute definitiv erledigen muss. Für solche bedeutsamen Aufgaben erstelle ich mir meistens eine To-Do-Liste. Nicht um mich unter Druck zu setzen, sondern einfach um Struktur und Ordnung zu schaffen. Außerdem muss ich so diese Dinge nicht in meinem Kopf bewahren und würde meinen Kopf ein Stück freier bekommen, da ich immer wieder einen Blick auf die To-Do-Liste werfen kann. Bei einem Rucksack hast Du schließlich auch die Wahl wichtige Dinge, wie Geldbörse und Schlüssel, vorne in den kleineren Fächern zu verstauen.

Im Anschluss nach der Erstellung meiner To-Do-Liste überlege ich mir, welche Gedanken ich beeinflussen kann, oder wo generell Handlungsbedarf besteht. Ist Dir vielleicht auch schon mal aufgefallen, dass wir die Hälfte unserer Gedanken nicht beeinflussen können und es sich letztlich um Dinge handelt, wo wir sowieso nichts tun können?

Du ärgerst Dich vielleicht darüber, dass es heute regnet, oder über den Charakter Deines Arbeitskollegen oder den Autofahrer, der vor Dir fährt, oder Du frägst Dich was Dein Gegenüber von Dir denkt?

Vergangenheit ade!

Um Deinen Kopf frei zu bekommen, solltest Du solche Gedanken schlicht und ergreifend streichen. Es gibt nunmal Dinge, die wir nicht ändern können und uns daher auch nicht damit beschäftigen sollten. Dies kostet uns nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge an Energie. Hier ist es wichtig achtsam zu sein, bewusst auf sich zu achten und Emotionen loszulassen. Insbesondere sollte sich von Konflikten und Problemen aus der Vergangenheit verabschiedet werden und Fehler vergeben werden.

Durch Deine innere Unruhe schaffst Du es letztlich nicht mehr Deiner Tätigkeiten im Berufs- sowie Privatleben nachzukommen.

Durch Deine innere Unruhe schaffst Du es letztlich nicht mehr Deiner Tätigkeiten im Berufs- sowie Privatleben nachzukommen.

Gedankenkarussell loswerden – Nichts geht über Ruhe!

Letztlich solltest Du Dir, wenn sich Dein Kopf voll anfühlt, immer mal wieder eine Auszeit gönnen und Dir Zeit für Dich nehmen. Vielleicht gehst Du eine Runde spazieren, oder machst Sport, liest ein Buch, oder meditierst. Ruhe hilft Dir dabei Gedanken klarer zu sehen.

„Was hälst Du von davon?“ fragte, ich meinen Freund. „Gute Ideen. Nichtsdestotrotz bleibt eine Frage offen Lorenzo, sagte er, „wie schaffe ich es, dass mein Kopf nicht nur heute frei ist, sondern ständig frei bleibt?“.

„Es ist wie bei einem Rucksack“, entgegnete ich. “Damit der Rucksack nicht zu voll wird, muss Du
ihn regelmäßig und in bestimmten Abständen sortieren und natürlich darauf achten, dass keine unnötigen Dinge, wie Müll, hineingelangen. Genau so ist es auch mit Deinen Gedanken. Du solltest immer wieder Deinen Kopf aufräumen.“

 


 

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Positiv Denken - Lorenzo beim Sprung